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Freitag 04 Mai 2012
Vor knapp 2 Wochen lief ich einen Ultratrail in der Tramuntana. 62 km knochenharte Trails. Höchst anspruchsvoll. Die Frage von einigen Bekannten: Warum tust Du Dir das an?
Da ich mich jetzt lieber beeile, weil ich gerne einen 10km-Trainingslauf absolvieren möchte, lasse ich die Wissenschaft sprechen:
(P.S: man achte auf die Passage mit dem Raucherbein. Lässt sich heilen. Einfach loslaufen....)
Artikel: Bioline-Magazin
Wenn Muskeln nicht benutzt werden, kann das fast so schädlich sein, wie Zigaretten rauchen und Alkoholismus. Wer körperlich träge ist, wandert sieben Jahre früher ins Grab, als körperlich aktive Mitmenschen.
Bewegung ist weit mehr als ein Mittel, um Krankheiten vorzubeugen. Zahlreiche Studien belegen, dass Sport als wirksame Medizin angewendet werden kann, selbst wenn der Mensch bereits krank, oft sogar schwer krank ist.
Zunehmend setzen Altersforscher auf Sport, um Senioren wieder mobil zu machen. Und das in körperlicher genauso, wie in geistiger Hinsicht.
Neu ist hingegen, dass auch Herzmediziner und Onkologen (Krebs-Spezialisten), besonders aber Orthopäden Sport sogar im akuten Krankheitsfall empfehlen, auch dann, wenn es schon zu massiven Schädigungen und zu Degenerierung an Organen und Knochen gekommen ist.
Sport wirkt häufig besser als teure Medikamente und macht nachweislich eine Vielzahl von Operationen überflüssig
Die Zeiten sind vorbei, da Ärzte dem geschwächten Patienten ausschließlich zur Schonung raten.
Ein moderates Bewegungsprogramm kann gesunde Zellen im Körper und im Gehirn wachsen lassen und Krankheitsverläufe günstiger gestalten.
Es versteht sich, einen Schwerkranken nicht aus dem Bett zu jagen, damit er seine Kniebeugen macht. Aber in fast jedem Stadium der Befindlichkeit können Übungen den aktuellen Möglichkeiten angepasst sein, damit Gesundung unterstützt wird.
Sport ist hilfreich bei:
Herzkrankheiten - wenn diese Herzkrankheiten stabil sind, hat der Patient eine höhere Lebenserwartung
Krebsvorbeugung - körpereigene Abwehr wird gestärkt
Krebsnachsorge - Lebenserwartung steigt
Gemütskrankheiten - Behandlungen, die mit Sport kombiniert werden, haben einen günstigen Verlauf
Altersvorsorge - körperlich aktive Senioren verbessern ihren Stoffwechsel, biologische Alterungsprozesse werden verlangsamt
Diabetesrisiko - verringert sich mit Sport um mindestens 15 Prozent
Übergewicht - verringert sich mit regelmäßiger Körperertüchtigung
Osteoporose - brüchige Knochen stabilisieren sich wieder (Verdichtung des Knochengewebes)
Muskelschwund während des Alters - lässt sich auch bei Greisen noch umkehren, Muskeln wachsen wieder
Darmkrebs - wenn zum Beispiel regelmäßig gejoggt wird, haben Patienten lt. amerikanischer Studie weniger Rückfallrisiko
Brustkrebs - wer gleich nach Diagnosestellung regelmäßig Sport treibt, begünstigt positiven Krankheitsverlauf und beugt Rückfällen vor
Rückenschmerzen - „Ein starker Rücken tut nicht weh!“ Bis zu 80 Prozent von Wirbelsäulenoperationen sollen damit überflüssig werden
Rheuma/Gelenkbeschwerden - bessere Durchblutung verhilft zu mehr Flexibilität, unterstützt Regeneration und Entgiftung
Schwaches Immunsystem - wird durch Sport trainiert, weniger Erkältungen, mehr Widerstand gegen Erreger
„Wir altern nicht biologisch, sondern chronologisch. Wenn man die Körperfunktionen erhält, kann man den biologischen Alterungsprozess überwinden.“
Irwin Rosenberg, Arzt
„Es gibt nur einen Jungbrunnen – aber wer daraus trinken will, muss sich anstrengen. ‚Nachweislich’ vermag nur regelmäßige sportliche Aktivität den biologischen Alterungsprozess zu überwinden.“
Löllgen Runscheider, Internist
„Bewegung ist keineswegs eine nützliche Aufgabe, um die Gesundheit zu verbessern, vielmehr ist sie Voraussetzung, die ein normales Funktionieren des Menschen überhaupt erst ermöglicht.“
Aus Spiegel 5/2006
„Die meisten Zivilisationskrankheiten sind darauf zurückzuführen, dass der Stoffwechsel wegen allzu grosser Untätigkeit aus dem Ruder läuft.“
Broth, Evolutinsmediziner
„Was oft als Alterungsvorgang verstanden wird, ist in hohem Maße das Resultat von Inaktivität.“
Heinz Mechling, Sportmediziner
„Fitnesstraining verbessert die Wirksamkeit und Leistung von Nervenzellen.“
Arthur Kramer, Psychologe Universität Illinois
In den letzten Jahren verbreiteten die Medien zunehmend die Erfolgsgeschichten krebskranker Menschen, darunter Sportler wie Radrennfahrer Lance Armstrong, die ihr Leiden mit Hilfe konsequenten, sportlichen Einsatzes besiegt hatten.
Zahlreiche Studien belegen Wirksamkeit von Sport
Professorin Kaelin, eine der bekanntesten Brustkrebs-Chirurginnen der USA und Leiterin eines Hospitals, das zur Harvard Medical School gehört, war selbst an Brustkrebs erkrankt, als sie gerade 42 Jahre alt war. Trotz fünf Operationen und belastender Chemotherapie zwang sie sich, täglich zur Arbeit zu laufen und regelmäßig ins Fitnesscenter zu gehen. Sie hat darüber und wie Sport das Leben anderer Krebspatientinnen verlängert, ein Buch geschrieben.
Inzwischen raten moderne Ärzte allen ihren Patienten, sich regelmäßig sportlich zu betätigen.
Ohne ein Mindestmaß an körperlicher Aktivität ist es wahrscheinlich, dass die Reparatur- und Regenerationsprozesse nicht zügig ablaufen können. Chronische Krankheiten sind die Folge.
Der Körper ist von Natur aus auf Bewegungslosigkeit nicht ausgerichtet. Demzufolge befindet er sich permanent in einem Ausnahmezustand
In den Zellen laufen ständig krankmachende Vorgänge ab. Bedauerlicherweise mündet das Leben vieler Bürger hierzulande in ein passives Leben.
Falsch verstandene Gemütlichkeit
Das heißt, Wege werden nicht mehr zu Fuß, sondern per Auto erledigt. Die Abende verbringt man vor dem Fernseher, womöglich bewaffnet mit Chips oder Süßigkeiten. Einkäufe werden per Internet erledigt, Besuche bei anderen Familien oder in Veranstaltungen sind seltener geworden.
Der gesamte Organismus wird durch ein solches Leben in eine Art von Lethargie versetzt, in der zügige Stoffwechselvorgänge regelrecht ausgebremst werden.
Die gute Nachricht ist, dass auch hier der berühmte Spruch gilt: „Es ist nie zu früh – und selten zu spät!“
Entscheidet sich der Mensch dazu, mehr Sport, oder wenigstens regelmäßig Bewegung in sein Leben zu lassen, geschieht Erstaunliches: nach dem überwundenen Muskelkater steigert sich das Wohlbefinden fast täglich. Und es dauert nicht lange, bis nicht nur spürbar, sondern konkret messbar ist, wie sich seine Blutwerte beginnen zu normalisieren.
Sport unterstützt alle Heilungsvorgänge
Das geschieht direkt auf molekularer Ebene. Die Aktivität der Enzyme, die als Radikalenfänger wirken, sind messbar erhöht. Das Blut fließt zügiger, als im Ruhestand. Im Inneren der Gefäße bilden sich Enzyme, die für mehr Elastizität sorgen, damit kann der Verkalkung (Artherossklerose) der Adern begegnet werden.
In Organen und im Gewebe sprießen neue Zellen, so dass der Körper seinen Reparaturarbeiten besser nachkommen kann.
Patienten mit Raucherbein können wieder hoffen
Für eine Leipziger Studie ließ ein Team von Molekularbiologen und einem Sportlehrer 18 Männer mit Raucherbein vier Wochen lang jeden Tag einmal auf einem Laufband joggen. Einige von ihnen waren nach 50 bis 200 Metern schon am Ende ihrer Kräfte.
Aber selbst bei den hoffnungslos erscheinenden Fällen geschah Erstaunliches: die Zahl der Stammzellen erhöhte sich zum Teil bis auf das Dreifache. Dadurch gelang es, die zerstörten Gefäße praktisch von innen heraus zu regenerieren.
Gehirnzellen können wachsen
Zwischen dem 30sten und dem 90sten Geburtstag eines Menschen gehen bis zu 25 Prozent seiner Hirnzellen zugrunde. Das heißt, jeden Tag büßt man einige tausend Nervenzellen ein. Das bezieht sich ausgerechnet auf die Gehirnzellen, die für Lernen und Erinnern zuständig sind. Noch vor kurzem waren sich Wissenschaftler darüber einig, dass eine solche Situation unwiderruflich sei. Inzwischen ist erwiesen, dass Sport wieder Neuronen wachsen lässt, sich verlorene Gehirnzellen ersetzen lassen. Damit ist belegt, dass Sport sich hervorragend für die Alterspräventation eignet.
Oliver
Montag 05 September 2011
Da werde ich gerade wieder darauf aufmerksam gemacht, dass ich es mit den Nahrungsergänzungsmitteln übertreibe. Es gebe doch eine (von der DGE) empfohlene Menge. Alles andere sei überdosiert. Gefährlich.
Höre ich mir geduldig an.
Von jemandem der offensichtlich an Übergewicht und diversen anderen Beschwerden leidet.
Was ich nehme? Neben einer gesunden Ernährung?
Das 20zig-fache der empfohlenen Dosis Vitamin C.
Die 3-4-fache Menge der empfohlenen Proteinzufuhr.
Deutlich mehr Fett – sogar gesättigtes.
Praktisch keine Kohlenhydrate aus den so hoch gelobten Vollkornprodukten.
Erhebliche Mengen aller B-Vitamine.
Omega 3 – nicht 1 Kapsel sondern 10.
Enzyme.
L-Arginin.
Alphaliponsäure.
Alle essentiellen Aminosäuren in optimierter Form.
Die Liste ließe sich weiterführen mit Mineralstoffen, Spurenelementen.
Gefährlich.
Tja – aber gerade komme ich von einem Trail zurück.
Bin ich 3 Tage durch die Berge gerannt – 8 Stunden täglich.
Und fühle mich großartig. (gibt es noch andere Indikatoren?)
Zur Belohnung gab es gestern 6-7 Scheiben Schweinebraten (so ¾ Kilo), 5 Eier, 1 Yoghurt natur (der Fette), 2 riesige Haufen Rotkohl, 3 Eiweiß-Shakes, Paranüsse, Walnüsse und noch einiges mehr.
Heute morgen auf der Waage? Ein halbes Kilo weniger. Wollte ich eigentlich gar nicht.
BMI ist ja schon um die 20.
Was will ich damit sagen?
Hören Sie nicht auf die DGE. Nicht auf die dicken, nikotinabhängigen Ärzte. Die unförmigen Ernährungsberater. Die haben Sie dorthin gebracht wo Sie jetzt sind. Beim Rehaantrag.
Hören Sie auf die, die es Ihnen vormachen. Vorleben.
Zum Beispiel auf Dr. Strunz. Aus dessen aktuellem Newsletter ich zitieren darf, um wieder auf die geeignete Dosis zurück zu kommen:
Bluttuning. Eine Idee.
Wir Menschen sind merkwürdige Lebewesen ... geworden. Wir haben uns aus der Natur entfernt. Wir haben uns abgeseilt.
Vor 100000, vor 1 Mio Jahren waren wir Teil der Natur. Von Schimpansen nicht zu unterscheiden. Wir sind fröhlich herumgeturnt, haben gegessen, geschlafen, geliebt und haben uns relativ wenig um Aktienkurse, Kündigungsschutz, Scheidungsprobleme und höchst selten um Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Verblödung und Alzheimer gekümmert.
Irgendwas ist da geschehen. In ein paar wenigen tausend Jahren der jüngsten Vergangenheit. Wir Menschen sind merkwürdig geworden. Haben uns verändert. Diese Veränderung könnte man äußerlich beschreiben, aber wunderbar und ganz genau und sehr präzise nachvollziehen im Blut:
Unsere Blutwerte waren sicherlich vergleichbar mit denen unserer Artverwandten, der Schimpansen. Mit anderen Tieren. Sind es jetzt nicht mehr. Eine ganze Menge der Blutwerte haben sich erhöht, und eine andere ganze Menge Blutwerte haben sich erniedrigt. Wir sind also nicht mehr im Gleichgewicht. Aus der Balance geraten.
Ist das nicht eine berückende Idee: wenn man also wieder fröhlich und ungebunden - im Hier und Jetzt wie jeder Affe - leben wollte, könnte man ja beginnen, seine Blutwerte wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ja ... welche Blutwerte denn?
Nun, angestiegen sind zweifellos Drohwerte wie Cholesterin, Triglyceride, Blutzucker, Harnsäure, Leberwerte, Homocystein, Lipoprotein, Cortisol usw. usw.
Und abgesunken sind all die essentiellen, also lebensnotwendigen Frohwerte wie essentielle Fettsäuren, Aminosäuren, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.
Genau über diese Stoffe schreibe ich und spreche ich zu Ihnen täglich. Zeige Ihnen, dass man allein durch Normalisierung dieser Werte sein Leben außerordentlich erleichtern könnte, sich entgiften könnte von Schwermetallen etc.
Dabei wichtig: Das geht nicht mit den Empfehlungen der DGE. Die sind - korrekt! - anders definiert. Die bedeuten nämlich Mindestzufuhrmengen dann, wenn Sie "ein völlig gesunder, entspannter, nicht gestresster, nicht zu junger, nicht zu alter, Nichtraucher und nicht kinderkriegender" Mensch sind. Also ein ganz unmöglicher Idealzustand. Und selbst dann werden dort, von der DGE, nur Minimalmengen angegeben.
Wenn Sie heute Ihr Leben ändern wollen, wenn Sie mehr Energie und Lebensfreude möchten durch diese unerlässlichen Stoffe, dann müssten Sie neu nachdenken über die tägliche Zufuhr. Die liegt dann vielleicht doppelt so hoch oder auch zehnmal so hoch. Nur wenn Sie dann nach 4 oder 8 oder 12 Wochen hochdosierter Wiedergutmachung ausgeglichene Werte haben, ja dann genügt eine Erhaltungsdosis.
Es geht also um Veränderung. Und eine Veränderung wird nur durch drastische Mittel erzielt. Durch größere als nur normale Erhaltungsdosen an Powerstoffen.
Sie ahnen schon: Was Sie von mir hören und lesen, ist Praxis. So wie Medizin ja keine trockene Wissenschaft ist, sondern Praxis am lebenden Menschen. Und deswegen sehr individuell. Und was ich so in den letzten 30 Jahren an mir selbst und von Ihnen gelernt habe, das habe ich für Sie zusammengefasst.
Oliver
Mittwoch 31 August 2011
So lautet jedenfalls die unterschwellige Werbebotschaft!
Nun schauen wir mal:
Genießen Sie Diabetes und Fettleibigkeit?
Genießen Sie Vitamin- und Mineralstoffmangel und alle damit verbundenen (unzähligen) Beschwerden?
Bestimmt genießen Sie auch erhöhten Blutdruck, alle Arten von Herzerkrankungen und ganz bestimmt das Wohlbefinden, das mit einem erhöhten LDL-Cholesterinspiegel einhergeht.
Außerdem reißen Sie sich geradezu um Karies und Parodontitis und jubeln vor lauter Genuss, wenn Ihr Arzt Ihnen Autoimmun – und Immundefekte wie Arthritis, Allergien und Asthma bescheinigt.
Da fehlt zu unserem Glück nur noch die Tatsache, dass Zucker nach dem Verzehr (und zwar unmittelbar) Entzündungsreaktionen auslöst, das Hormongleichgewicht stört und Krebszellen zu schnellem Wachstum verhilft.
Die Liste könnte man noch fortführen.
Ist einfach so.
Zucker als Lebensmittel oder sogar „Grundnahrungsmittel“ zu bezeichnen erfordert schon viel Fantasie.
Vielmehr handelt es sich bei Zucker um eine Chemikalie, die unser Körper nur schwer verwerten und verdauen kann.
Das Heimtückische: Dieses „Gift“ trägt so viele verschiedene Namen, dass der Verbraucher oft gar nicht durchschaut. Maissirup – hört sich doch natürlich an. Saccharose, Dextrose, Glukose, Fruktose, Laktose, Gerstenmalz, Honig, Reissirup, Ahornsirup.
Die Droge dahinter bleibt die gleiche: Zucker.
Alternativen? Klar – gibt es.
Alternativen die nicht ungesund sind? Natürlich – gibt es.
Alternativen die sogar gesund sind? Jawohl – gibt es.
Und ich rede nicht von Süßstoffen wie zum Beispiel das übrigens völlig unbedenkliche Aspartam.
Auch nicht von anderen, weniger unbedenklichen Süßstoffen.
Googeln Sie doch mal.
Tun Sie doch auch rein intellektuell mal was für Ihre Gesundheit. Denn dort fängt sie an.
In Ihrem Kopf.
Drei zum Teil noch erstaunlich unbekannte Alternativen will ich Ihnen nennen.
Nummer 1: Stevia
Nummer 2: Sukrin
Nummer 3: Xylit / Xylitol
Genuss und Gesundheit – kein Problem.
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Dienstag 30 August 2011
Ich weiß – eine seltsame Frage. Wann immer ich diese Frage stelle, ernte ich unverständliche Blicke. Zumeist bestätigt mir mein Gegenüber: „Ja – ich“. „Ich bin eigentlich ganz gesund“ oder „Ich bin ziemlich gesund“.
Eigentlich. Ziemlich.
Auf näheres Nachfragen höre ich dann „Ich hab keine Krankheiten“ oder „Ich bin nicht krank“.
So definiert die Allgemeinheit nämlich Gesundheit.
Gesundheit wird vom Menschen mit der Abwesenheit von Krankheit gleichgesetzt.
(Wenn unser Ziel die Abwesenheit von Krankheit ist, dann erschaffen wir tatsächlich in unserem „Inneren“ ein Bewusstsein für Krankheit – denken Sie mal darüber nach.)
Schauen wir uns doch einmal an, wie Sie sich heute Morgen gefühlt haben - als Sie aufgestanden sind.
Waren Sie hellwach und frisch?
Voller Energie und Tatendrang?
Frei von diesem flauen Gefühl im Magen?
Der Atem frisch, die Augen klar?
(Frage an alle Männer: Unter „Morgenlatte“ verstehen Sie nicht den Milchkaffee zum Frühstück?)
Die Muskulatur entspannt, der Rücken stark und schmerzfrei?
Nein? Und das nennen Sie gesund?
Gibt es überhaupt jemanden der 100%-Gesund ist? Um ehrlich zu sein: keine Ahnung. Ich weiß es nicht – ich wage es ehrlich gesagt zu bezweifeln und das aus mehreren Gründen.
1. Wir wissen noch immer nicht zu 100% was gut für uns ist und was schlecht. Täglich gibt es neue Erkenntnisse und oft ändern wir unsere Meinung - aber wir wissen immerhin schon genug um unserem Ziel erheblich näher zu kommen.
2. Kein Mensch kann perfekt sein.
3. Wir können nur sehr wenig gegen die äußeren Einflüsse tun. Schadstoffe in Luft und Wasser. Be- und verarbeitete Nahrungsmittel. Elektrosmog. Der Nachbar der uns auf die Nerven geht. Selbst wenn wir vermeintlich alles richtig machen, wird es Faktoren geben auf die wir keinen Einfluss haben.
Worüber reden wir hier dann eigentlich? Worum geht es?
Es geht darum, dem Zustand der 100%-Gesundheit so nah wie möglich zu kommen. Glauben Sie mir – 95% gesund ist viel besser als 10% gesund (also krank). Und jeder Schritt in die richtige Richtung erhöht unsere Lebensqualität, unser Wohlbefinden, unser Glücksempfinden und unseren persönlichen Erfolg auf diesem Planeten.
Gehen wir doch einmal von unserem Ideal „100%-Gesund“ aus.
Rauchen Sie? 80%
Saufen Sie (äh Verzeihung – trinken Sie regelmäßig Alkohol)? 60%
Essen Sie genetisch korrekt? Nein? 40%
Bewegen Sie sich regelmäßig (Außer vom Sofa zum Kühlschrank)? Nein? 20%
Haben Sie (machen Sie sich) regelmäßig (negativen) Stress? 0%
Haben Sie Übergewicht?
0% Gesund – würde ich jetzt als krank bezeichnen. Hochgradig krank.
Aber die „0-Prozenter“ sehen das anders.
Sie haben ja (noch) keinen Krebs, keine Herzprobleme und auch kein Diabetes. Also sind sie gesund – nach ihrer Definition!
Natürlich übersehen wir die kleineren Beschwerden wie Hautprobleme, Unwohlsein, Schlafprobleme, Kribbeln/Taubheit in den Gliedmaßen, gelegentliche Kopfschmerzen, Energiemangel, Verdauungsbeschwerden, Entzündungen….
Gewöhnen uns daran. Und unterschätzen den Faktor Zeit.
So wie der Frosch in der Froschfalle.
Froschfalle: Was passiert wenn Sie einen Frosch in kochend heißes Wasser werfen? Klar – er springt raus!
Und was passiert, wenn Sie den Frosch in lauwarmes Wasser setzen und dann allmählich die Temperatur erhöhen? Er stirbt. Bleibt sitzen bis er kocht. Gewöhnt sich an die Hitze und stirbt.
Genau wie die 0-Prozenter.
Die gewöhnen sich wie der Frosch an die kleinen Beschwerden. Heute ein halbes Kilo mehr als letzte Woche? Ist doch nicht schlimm.
Dann rechnen Sie mal was ein halbes Kilo pro Woche in 5 oder 10 Jahre macht und dann verstehen Sie, warum wir so viele Rehaanträge wegen Adipositas stellen.
Also – raus aus der Froschfalle.
Jedes Prozent in Richtung Gesundheit hilft Ihnen weiter.
Dazu gibt es jede Menge Literatur – Probieren Sie es doch mal mit Dr. Strunz!
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Freitag 08 Juli 2011
Ärzte sind niemals neutral. Ärzte leiden mit. Und wenn man Kinderarzt ist in den USA, dann wird einem die schlimmste Krankheit der heutigen Menschheit täglich unmittelbar vorgeführt: Das dicke Kind.
Einer der führenden Pädiater an der Uni San Franzisko ist Professor Lustig. Ein begnadeter Redner. Der eine 90-Minuten-Diskussion zum Thema auf YouTube gestellt hat. Neue Klicks pro Monat 50 000. Und worüber spricht er?
Über die Feinheiten der Fructose-Biochemie und die Physiologie des Menschen.
Auf gut Deutsch: Über die fetten Kinder. Hauptgrund nicht erst seit Professor Lustig: der Zucker. In USA besonders Maissirup. Also pure Fruktose. Noch schlimmer. Prof. Lustig geht nun weiter als wir: Für ihn ist Zucker nicht nur "leere Kalorien", wie überhaupt „das ganze Problem nichts mit den Kalorien zu tun“ habe. Er bezeichnet Zucker als Gift.
Gift !
Zucker macht also nicht nur dick, sondern vergiftet den Menschen. Sei eine toxische Substanz, so Prof. Lustig. Und gewinnt immer mehr Anhänger.
Natürlich beweist er seinen Standpunkt. Führt eine Studie nach der anderen auf. Ein paar haben Sie ja hier in den News mitbekommen.
Gefällt mir. Dieser neue Zugang. Denn alle unsere Warnungen und Mahnungen, alles deutsch-ärztliche Gerede war bisher in den Wind gesprochen. Die deutsche Jugend wird immer fetter. Der Zuckerverbrauch steigt. Südzucker (eine berühmte Firma) strahlt. Übrigens mit Millionen-Euro-Unterstützung der Bundesregierung.
Wenn man das Ganze als Gift bezeichnen darf, wenn sich diese Sprachregelung in Deutschland, besonders in den Medien durchsetzten würde ...
Das würde auch ein Kind verstehen.
Zitiert weitgehend aus der New York Times, 17.04.2011.
Quelle: http://www.strunz.com/
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Montag 28 März 2011
... zu werden ist etwas Schreckliches. Etwas ganz Schreckliches. Dummerweise ist es kindisch einfach, blind zu werden. Passiert
täglich 110 Deutschen.
Täglich verlieren über 100 Deutsche ihr Augenlicht. Völlig überflüssigerweise. Durch Nichtwissen. Weil sie nicht aufgeklärt werden. Nützt ihnen leider nichts: Blind bleibt blind.
Wie man sich selbst blind macht? Sie werden es kaum glauben: Durch Kohlenhydrate. Erneut dieses schreckliche Wort. Für mich jedenfalls schrecklich. Sie nehmen das auf die leichte Schulter. Sie denken sich, na und? Sie denken sich: Da spinnt er ein bisschen. Mit den Kohlenhydraten. Tja:
Sie brauchen nur jeden Tag ein bisschen mehr Kohlenhydrate zu essen als Sie verbrennen. Das reicht. Sie werden blind. Sie wissen ja was passiert: Ein bisschen mehr Kohlenhydrate werden jeden Tag umgewandelt in Fett. Das sammelt sich. Sie haben da einen unendlich großen Speicher. Sie werden dick, dicker, Sie werden zu dick. Und dann geht's los: Ihr Insulinspiegel steigt. Ihre Körperzellen werden unempfindlich gegenüber Insulin. Nennt man Insulinresistenz. Die Vorstufe von Diabetes. Hat praktisch jeder übergewichtige Mensch. Jeder! Sie messen es nur nicht nach.
Das geht ein paar Jahre so, dann haben Sie echten Diabetes. Betrifft bisher 8,4 Millionen Deutsche. Echte Diabetiker. Übrigens weitere 12 Millionen mit Prä-Diabetes. Also Insulinresistenz. Die unausweichlich - bei gleichem Lebensstil - Diabetes bekommen werden. Sind dann 20 Millionen.
Diabetes zerstört Ihr Auge. Erst ganz langsam mit der sogenannten diabetischen Retinopathie: Krankhafte Ablagerungen in der Netzhaut. Dann ein bisschen rascher durch Neubildungen von Blutgefäßen im Augenhintergrund. Und dann geht's blitzartig, von einem Tag auf den anderen: Durch das sogenannte Makulaödem. Flüssigkeit bildet sich an der Stelle des schärfsten Sehens und zerstört diese wertvollsten Quadratmillimeter Ihres Auges.
Von einem Tag auf den anderen verlieren Sie Ihr Sehvermögen. Gestern noch 100 Prozent, heute 10 Prozent. Und das war's. Jedes Jahr erblinden so
40 000 Diabetiker
in Deutschland. Also täglich über 100. Jeden einzelnen Tag. Abhilfe???
Und was haben diese armen Menschen getan? Doch nichts Schlimmes, doch nichts Böses. Die haben jeden Tag ein bisschen mehr Mehl oder Zucker, ein bisschen mehr Kohlenhydrate gegessen als sie an diesem Tag verbrannt haben. Das war alles. Hat das irgendjemand in Deutschland schon einmal so klar und deutlich ausgesprochen? Oder haben diejenigen welchen etwa immer nur einfach Tabletten verschrieben?
Wie Sie Diabetes garantiert verhindern? Haben wir hundertmal erläutert:
Hören sie auf Kohlenhydrate wie Mehl, Zucker etc. zu essen. Und lassen Sie sich nicht erzählen Vollkornprodukte seien gesund - Schwachsinn - genetisch inkorrekt. Essen Sie nur ganz wenig davon.
Laufen Sie - bewegen sie sich.
Machen Sie Krafttraining.
Essen Sie Proteine - Ihr Aminogramm sagt Ihnen wer Sie sind...
Quelle: http://www.strunz.com/
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Dienstag 25 Januar 2011
Quelle: http://www.strunz.com/
Gerne stelle ich die Frage, natürlich im Zusammenhang mit natürlicher Ernährung (also ohne Zucker, Geschmacksverstärker, Weißmehl, Aromen....), "haben Sie schonmal ein Reh mit Krebs gesehen"? Oder ein depressives Eichhörnchen? Oder....?
Die Argumentation von Gesundheitsmuffeln lautet dann gerne: "Der Hund meines Nachbarn hat Krebs".
Glaube ich. Der läuft nämlich nicht im Wald herum. Der frisst kein frisches Fleisch. Der wird gefüttert. Von uns.
Frisst den gleichen Müll wie wir. Hier ein kleiner Auszug zum Thema Tierfutter, gefunden bei einem von mir hochgeschätzten (Human)Mediziner:
"80-90% aller Hunde erhalten Fertigfutter. "Komplett" und "Ausgewogen" sagt die Werbung und auch Tierärzte empfehlen es. Diese empfehlen vor allem jene Marke, die sie auch selbst verkaufen.
Inhaltstoffe von Fertigfutter sind in erster Linie Getreide, allerdings in der Regel solches, das für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet ist. Sämtliche großen Futtermittelhersteller sind Tochterfirmen von Nahrungsmittelkonzernen. Die Abfälle der menschlichen Nahrungsmittelindustrie sollen ja gewinnbringend verwertet werden.
Das wären schimmliges und verfaultes Getreide, chemisch behandelt, abgelaufene Verkaufsware inkl. Verpackung. Abfälle aus der Zuckerindustrie, Abfälle von Gasthäusern, Fritierfett usw.
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse sind z.B. Schlachtabfälle, Federn, Füsse, Schnäbel, Hufe, Tierkot, Kadaver, überfahrene Wildtiere, eingeschläferte Hunde und Katzen inkl. Flohhalsband und Hundemarke.
Das ganze wird auf bis zu 250° unter Druck erhitzt und danach mit künstlichen Zusätzen versehen, weil natürlich die meisten Vitamine und Spurenelemente, die je mal drin waren, zerstört wurden.
Kommerziell hergestelltes Fertigfutter wurde nicht entworfen, um die Bedürfnisse unserer Haustiere in optimaler Art und Weise zu decken, sondern schlicht und einfach, um die Reste der menschlichen Nahrungsmittelindustrie gewinnbringend zu verwerten.
Damit dieser ganze Abfall nicht gleich Füße bekommt, müssen natürlich Konservierungsmittel zugesetzt werden. Übrigens die Konservierungsstoffe, die in den Rohstoffen vor der Verarbeitung schon drin sind, müssen von den Herstellern nicht deklariert werden.
In den Deklarationen von Fertigfuttern lesen wir z.B. 22% Protein, 10% Fett, 25 % Kohlenhydrate und 40% Feuchtigkeit. Eine Schuhsohle und Motorenöl ergeben einen ähnlichen Prozentsatz von Protein und Fett. Wichtiger ist jedoch die Verdaulichkeit bzw. die biologische Verfügbarkeit, das was der Hund wirklich verwerten kann.
Vorteile von Fertignahrung sind: Es ist praktisch und bequem.
Nachteile sind: Es ist unnatürlich, ungesund und reduziert gemäß Aussagen von Tierärzten die Lebensspanne um durchschnittlich 5 Jahre. "
Mit Tiermedizin und Tierernährung beschäftige ich mich recht intensiv. Wissen Sie weshalb? Weil Tiere keinen Krebs bekommen. Weil Tiere keinen Herzinfarkt bekommen. Weil Tiere nicht depressiv werden. Wie ich immer behaupte. Und Sie mir immer und immer wieder widersprechen. Und mir dann von Ihrem Hund erzählen.
Da kocht es in mir. Lesen Sie diesen Artikel doch bitte noch einmal. Unter dem Aspekt: Mein Hund muss doch umzubringen sein ...
Da bleibt nicht mehr viel hinzu zu fügen. Die Qualität von Fertigfutter hat also eine ähnlich "gute" Qualität wie unser Fertigfutter: Mc. Donalds, Fertiggerichte aus der Kühltheke, Pizza mit Pseudokäse etc.
Und weil lachen so gesund ist:

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Freitag 03 Dezember 2010
Quelle: http://www.strunz.com/
Erstaunlich? Was die beste und die neueste Ernährungsstudie sagt?
Ich spreche von der nagelneuen Diogenes Studie. Finanziert von der EU mit 14,5 Millionen Euro. Unterstützt von mehr als 100 Lebensmittelunternehmen. Weil "die Regierungen erkannt hätten, dass die weltweite Fettleibigkeitsepidemie sich massiv in den Gesundheitskosten niederschlage" (Zitat).
Da seien sagenhafte 772 Familien, darunter 938 Erwachsene und 827 Kinder aus verschiedenen europäischen Ländern ausführlich studiert worden.
Resultat: Dazu brauche ich nur Überschriften zu zitieren:
Oder in den Worten der "Welt":
Anmerkung: Wissen Sie, was für mich unverständlich ist? Hirnrissig? Wieso muss man hierfür Millionen Euro ausgeben, viele Familien belästigen? Im Endeffekt kommt es doch allein auf Sie an. Auf Sie allein. Und Sie können das Ergebniss doch in einer Woche selbst erarbeiten: Essen Sie mal eine Woche reichlich Brot, Nudeln und Kartoffeln und in der anderen Woche praktisch nur Eiweiß. Dann wissen Sie Bescheid.
Die Gesundheitnews gibt es bald in neuer Form. Regelmäßig. Ich zeige Ihnen wie Sie schnell und effektiv den Kampf gegen die Pfunde gewinnen - und das ohne zu kämpfen. Smart. Locker und leicht. Tragen Sie sich einfach für unseren Newsletter ein. Ich informiere Sie dann!
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Donnerstag 09 September 2010
Da gab es zum Beispiel einen Mann aus dem Schwarzwald, der mit Magenkrebs aus der Klinik zum Sterben nach Hause entlassen wurde. Herbst 2009. Heute arbeitet der Mann wieder.
Was hat er gemacht? Vitamin C Infusionen und absolut (absolut!) keine Kohlenhydrate. Als sterbender Mensch. Jetzt lebt er wieder. Was soll ich dazu sagen.
Hier ein Interview werden mit Dr. Coy. Dem Biologen. Dem Entdecker des TKTL1-Genes 2005.
Frage: Warum ist Zucker der Treibstoff für den Krebs?
Dr. Coy: Der Übergang von der Tumorzelle in die aggressive Krebszelle, die Metastasen bildet, ist zuckerabhängig. Tumoren gibt es im ganzen Tierreich. Diese Tumoren wachsen nur an der Stelle der Entstehung und zerstören nicht das umliegende Gewebe. Bei dem Übergang von einem solchen lokal und verdrängend wachsenden Tumor in einen zerstörerisch und invasiv wachsenden bösartigen Tumor spielt die Umschaltung von Verbrennung auf Vergärung als Weg der Energiefreisetzung die entscheidende Rolle. Aufgrund der Vergärung brauchen Krebszellen dann 20 - 30-mal mehr Zucker. Und je mehr Zucker im Blut gelöst ist, desto leichter fällt es der Krebszelle, sich diesen zu schnappen, die gelöste Glukose zu vergären und damit die fatale Milchsäurevergärung anzuschalten, die das umgebende Gewebe zerstört und die Basis der Streuung der Krebszellen bildet. Durch die Streuung und Metastasenbildung wird eine Situation ausgelöst, die bei Krebspatienten meist tödlich endet.
Frage: Welche Rolle spielt das von Ihnen entdeckte TKTL1-Gen beim Umschalten auf den Vergärungsstoffwechsel?
Dr. Coy: Alle bösartigen Krebszellen, die wir bisher untersucht haben, weisen ein aktiviertes TKTL1-Gen auf. Die Aktivierung des TKTL1-Gens in Tumorzellen und die damit einhergehende Vergärung von Zucker zu Milchsäure ist fatal, da die gebildete Milchsäure das umgebende gesunde Gewebe zerstört und die Basis für die Metastasierung ist. Gleichzeitig blockiert die gebildete Milchsäure das körpereigene Immunsystem, so dass die Zelle nicht mehr abgetötet werden kann. Zugleich wird die Zelle resistent gegen Chemo- und Strahlentherapie. Die Krebszelle wird durch die Aktivierung des TKTL1-Gens damit unangreifbar, weder vom Körper durch das Immunsystem noch von außen durch Chemo- oder Strahlentherapie. Diese Zusammenhänge wurden in den letzten Jahren durch zahlreiche internationale Forschungsarbeiten für unterschiedliche Krebsarten immer wieder bestätigt.
Frage: Wenn Ihre These vom TKTL1-Stoffwechsel als Nährboden für eine aggressive Krebsentwicklung richtig ist, müsste dann nicht in Bevölkerungsgruppen mit traditionell kohlenhydratarmer Ernährung (z.B. Eskimos) Krebs selten anzutreffen sein?
Dr. Coy: Genau! Krebs bei Eskimos, also ursprünglich lebenden Inuits, gab es nicht und gibt es nicht. Diese ursprünglich lebenden Jäger ernährten sich hauptsächlich von tierischem Öl, Fett und Eiweiß. Erst als deren Lebensraum erschlossen wurde und ihnen die westliche Ernährung schmackhaft gemacht wurde, kamen Karies, dann Krebs und Diabetes. Eine ähnliche Entwicklung hat auch Albert Schweitzer Anfang des 20. Jahrhunderts erlebt, als er in Afrika zu therapieren anfing. Ihm ist aufgefallen, dass zunächst keine Krebspatienten unter seinen Patienten waren. Erst als diese von den Kolonialherren mit Weißbrot, Mehl und Zucker versorgt wurden, hat sich nach gewisser Zeit das Krebsproblem eingestellt. Bei noch immer ursprünglich lebenden Jäger- und Sammlergesellschaften kann man heute noch sehen, dass zwar lokal begrenzt wachsende Tumoren vorkommen, doch der Übergang in invasive, metastasierende Tumoren - also Krebsgeschwüre aufgrund der Glukoserestriktion nicht möglich ist.
Metastasierende Krebszellen beziehen ihre Energie aus der Glukosevergärung (nicht Verbrennung, also ohne Sauerstoff) und schaffen sich so Vorteile gegenüber gesunden Zellen. Denn für die Vergärung benötigen sie keine Mitochondrien und leben somit unabhängig von diesen Energiekraftwerken. Werden damit unempfindlicher gegen Strahlung und Chemotherapie.
Glücklicherweise bedeutet diese Tatsache aber auch einen entscheidenden Nachteil für die Krebszellen: Sie werden zu Zuckerjunkies. Denn ohne die Energie aus den Mitochondrien bleibt der Tumorzelle nur noch das ATP aus dem direkten Glukoseabbau. Das liefert aber wesentlich weniger Energie. Deswegen braucht die Tumorzelle viel, viel mehr Zucker. Gemessen 31 mal mehr.
Deshalb kann man durch Verzicht auf Kohlenhydrate (weniger als 100 g pro Tag) den Tumorzellen den Nährstoffhahn abdrehen. Das wussten Sie bereits.Und isch vielleicht den Rehaantrag sparen.
Isst man weniger Kohlenhydrate, sind natürlich die gesunden Zellen mehr und mehr auf die Fettverbrennung angewiesen. Zwangsläufig. Und dabei entstehen hoch willkommene Ketonkörper wie Azetessigsäure. Jetzt kommt's: Diese Ketonkörper hemmen zusätzlich die Glukoseverwertung und damit die sowieso schon kritische Energiegewinnung der Krebszelle. Dem armen Ding geht die Energie aus.
Kann man beweisen: 7 verschiedene Krebszellentypen wuchsen im Labor in Anwesenheit solcher Ketonkörper deutlich langsamer, obwohl man ihnen ausreichend Zucker gab.
Fazit: Sie, liebe 25 Millionen deutsche Mitbürger, können ihre aggressiven Krebszellen sogar doppelt aushungern: Indem Sie auf Kohlenhydrate verzichten, und indem Sie mehr gesunde Fette zu sich nehmen. Bei deren Abbau reichlich Ketonkörper entstehen, welche das Wachstum der Tumorzellen weiter unterdrücken. Mehr gesundes Fett macht also gesund - und erspart vielleicht so manchen Rehaantrag.
Quelle: http://www.strunz.com/
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Freitag 03 September 2010
Die allermeisten Rückenleiden heilen von selbst – behauptet Dr. Martin Marianowicz, Wirbelsäulenspezialist aus München.
Wird in Deutschland zu schnell am Rücken operiert? Das glaubt Dr. Martin Marianowicz, Wirbelsäulenspezialist aus München, und zieht in seinem Buch "Aufs Kreuz gelegt" (siehe Abspann) dagegen zu Felde.
Frage: Sie haben eine gut gehende Privat-Praxis - warum legen Sie sich jetzt mit den Kollegen an?
Dr. Martin Marianowicz: Ich lege mich nicht mit den Kollegen an, sondern möchte nur auf falsche Entwicklungen in unserem System hinweisen. Denn die tägliche Praxis ist schockierend. 300.000 Rücken werden jährlich in Deutschland operiert, pro Kopf dreimal so viel wie in England, doppelt so viel wie in Frankreich. Wenn das Buch dazu beiträgt, dass sich 20 000 Leute nicht operieren lassen, hat es sich gelohnt und das Gesundheitssystem wird stärker entlastet als durch die acht Euro Zuzahlung auf die Kassenbeiträge.
Frage: Die meisten Rückenschmerzen gehen von selbst wieder weg, schreiben Sie. Braucht man überhaupt Orthopäden?
Marianowicz: Wir brauchen den Arzt, sonst steht der Patient die Zeit des Schmerzes nicht durch. Aber wir brauchen nicht solche, die das Problem verschlechtbessern. 40 bis 45 Prozent der Operationen bringen nicht den gewünschten Erfolg. Deshalb müssen wir umdenken. Die wichtigsten Verbündeten bei der Behandlung sind die Zeit und die Natur, denn 90 Prozent aller Bandscheibenvorfälle heilen folgenlos ab. Und wenn man wie wir ein über lange Jahre entwickeltes Konzept haben, das konsequent auf sanfte und minimal-invasive Therapiemethoden ausgerichtet ist, lassen sich 80 Prozent aller Rückenoperationen vermeiden. Unter Kollegen gibt es auch den Witz: Welche Wirbelsäulenklinik hat die besten Ergebnisse? Antwort: Die mit den längsten Wartezeiten.
Frage: Krankenkassen wie die TK raten dringend, vor der OP eine zweite Meinung einzuholen und stellen Experten bereit. Warum steigen trotzdem die OP-Zahlen?
Marianowicz: Weil in der Praxis die OP klaglos bezahlt wird, die Schmerztherapie nicht immer. Ich habe 35-Jährige gesehen, die in zwei Jahren vier Mal operiert wurden. Aber wenn Leute zum Beispiel Osteopathie haben wollen, dürfen die Kassen das nicht übernehmen, weil es von den Gremien im Gesundheitswesen nicht anerkannt wird.
Frage: Nicht jeder Orthopäde kann es sich wie Sie leisten, die Kassenzulassung zurückzugeben.
Marianowicz: Zu mir kommen sehr viele Kassenpatienten. Sie zahlen selbst, weil sie anderswo schlechte Erfahrung gemacht haben. Es wird nicht mit ihnen geredet, sondern geröntgt, ohne dass hinterher etwas passiert. Das System lässt dem Kassenarzt kaum eine Wahl. Er bekommt weniger als 30 Euro im Quartal pro Patient. In den drei Monaten hat er laut Kassenärztlicher Vereinigung 27 Minuten Zeit für die Behandlung, davon 12 Minuten für Untersuchungen und Gespräch. Wenn der Patient das dritte Mal im Quartal kommt, schickt der Arzt ihn oft lieber in die Klinik. Die Vergütung der Leistungen ist völlig falsch geregelt.
Frage: Es wird aber nicht ohne Diagnose operiert. Dafür gibt es Röntgen und Kernspinaufnahmen.
Marianowicz: Röntgen eines degenerativen Rückenleidens ist Körperverletzung. Sie können damit Brüche erkennen, aber keine Schmerzen. Beim Kernspin ist es ähnlich, denn 45 Prozent aller 50-Jährigen haben altersbedingte Veränderungen der Wirbelsäule, bei 70-Jährigen sind es schon 90 Prozent. Wenn der Körper nicht die Fähigkeit hätte, sich mit solchen Veränderungen zu arrangieren, könnten wir alle ab 60 nicht mehr laufen. Ein MRT-Bild sagt deshalb immer weniger aus, je älter die Leute werden. Darauf sehe ich häufig fünf verschiedene Stellen, die den Schmerz verursachen könnten. Aber den richtigen Punkt herauszufinden, geht nur über ein gezieltes Gespräch mit dem Patienten. Doch dafür haben Kassenärzte keine Zeit mehr. Es wird leider häufig die größte mechanische Störung operiert, die möglicherweise gar keine Schmerzen macht. Man operiert zu oft Bilder, nicht Menschen.
Frage: Die Kassen zahlen mittlerweile bei Kreuzschmerzen auch Akupunktur, obwohl sie angeblich nur eine Scheinbehandlung ist. Welche Bedeutung geben Sie alternativen Verfahren?
Marianowicz: Wir Schulmediziner müssen zugeben, dass wir für die meisten Erkrankungen weder eine plausible Erklärung, noch eine wirklich therapeutische Antwort haben. Die Behauptung, Akupunktur helfe nicht, zeigt die westliche Arroganz gegenüber einem Heilverfahren, mit dem seit zweieinhalb tausend Jahren behandelt wird und dass sich aus dem Leben heraus eigentlich bestätigt hat. Und wir zahlen dann 30 Millionen Euro für eine Studie, um zu überprüfen, ob das wirkt? Ich mache mir alles zunutze, was dem Patienten hilft, den Schmerz und letztendlich eine Operation vermeiden kann, auch Akupunktur und Osteopathie, denn wie hat Paracelsus schon vor 500 Jahren gesagt: "Wer heilt, hat recht".
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Freitag 13 August 2010
reichern sich an in Ihrem Blut, in Ihrem Körper dann, wenn Sie umschalten vom Kohlenhydrat- auf den Fettstoffwechsel.
Ketonkörper werden aus Fett hergestellt. In Ihrer Leber.
Genau das tritt ein beim Fasten. Ein Ritual, bekannt seit ewigen Zeiten bei allen Völkern. Fasten, auch eine ketogene Diät, bewirkt, wie die meisten von uns wissen, Gedankenklarheit, Euphorie. Wird aber auch eingesetzt zur Behandlung kranker Menschen.
Ketogene Diät heilte innerhalb eines Jahres 50% aller an Epilepsie erkrankten Kinder schon 2001 im John's Hopkins Hospital. Hochinteressante Erklärung: Diese Ketonkörper drosseln die Hyperaktivität von Gehirnzellen (bei Epilepsie), schwächen die spontane Aktivität von schnell feuernden Nervenzellen.
Denke ich an ADHS. Meines Wissens bei Kindern so noch nicht erforscht.
Ketonkörper machen noch mehr: Sie steigern die Zellatmung im Gehirn (bei jungen Ratten). Etwas höchst Erwünschtes. Zellatmung im Gehirn möchte auch ich steigern.
Da wurde man aufmerksam. Also hat man weiter geforscht. Heute weiß man, dass Ketonkörper (also Verzicht auf Kohlenhydrate) auch bei anderen Erkrankungen mit einem Defekt im Hirn-Energiestoffwechsel wirken, etwa beim Alzheimer oder beim Parkinson.
Tatsächlich kann man bei Mäusen beweisen, dass eine ketogene Diät die typischen Alzheimer-Ablagerungen um 25% verringert. Und vermehrt Ketonkörper im Blut verhindern bei Mäusen die typischen Nervenschäden und Bewegungsstörungen bei Parkinson.
In einigen wenigen kleinen Studien bereits bei Menschen gezeigt.
Kurz und gut: Zunehmend lese ich in der Literatur von Vorteilen, sobald man Kohlenhydrate streicht. Nie aber vom Gegenteil.
Quelle: http://www.strunz.com/
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Mittwoch 07 Juli 2010
Bitten beachten Sie, dass der Verkauf von Stevia als Süssungsmittel in Deutschland verboten ist. Das ist lächerlich und wird durch die mächtige Zucker-Lobby forciert. Sie können allerdings Stevia als Kosmetikum bestellen (z.B. bei Amazon) und dann zum Süssen verwenden! Rehaahntrag, Reha und dann gesund weiter ohne auf Süßigkeiten verzichten zu müssen!
Was ist eigentlich Stevia?
Stevia rebaudiana ist eine Staude, die ursprünglich im Gebiet der Amambai-Bergkette zwischen Paraguay und Brasilien vorkommt.
Seit hunderten von Jahren wird Stevia von den Einwohnern in Südamerika bei der Zubereitung von Speisen und Getränken und als Heilpflanze verwendet. Erst 1887 „entdeckte“ Moisés Bertoni, ein Naturwissenschaftler, diese Pflanze und machte damit dieses Wissen auch der restlichen Welt zugänglich.
Das Hauptinteresse galt von da an den süßen Inhaltsstoffen, den Steviolglycosiden (auch Diterpenglykoside genannt). Sie sind 300 mal so süß wie Zucker, haben keine Kalorien, sind für Diabetiker geeignet und unterbinden die Karies-Bildung.
Erst in jüngster Zeit wurde man auf andere Wirkungsmechanismen aufmerksam, die wir heute durchaus als gleichwertig betrachten können.
So zeigt sich in Zubereitungen aus den fermentierten Blättern eine sehr starke antioxidative Wirkung, die jene des Grünen-Tees sogar übersteigt.
Da Stevia eine plaquehemmende Wirkung hat, finden wir Zusätze von Stevia immer mehr in Zahnpasten und Mundwassern.
Derzeit werden wissenschaftliche Studien durchgeführt, die eine antikarzinogene Wirkung belegen sollen.
Das süße Prinzip von Stevia, basiert auf dem Vorhandensein einiger komplexe Moleküle, den Steviolglycosiden Steviosid und Rebaudiosid-A
Die Blätter von Stevia rebaudiana, sowie die daraus isolierten Steviolglycoside bieten im Vergleich mit anderen Süßmitteln für den Verbraucher viele markante Vorteile: (Diterpenglykoside), die bis zu 300 mal so süß sind wie Zucker. Da sie wasserlöslich sind, können sie ohne den Einsatz von gesundheitlich bedenklichen Lösungsmitteln aus den Blättern der Pflanze gewonnen werden. Wir unterscheiden besonders zwei Steviolglycoside die natürlich in der Pflanze gebildet werden:
Die Süßkraft der getrockneten Stevia-Blätter entspricht etwa dem 15 bis 30 fachen Wert unseres Zuckers.
Stevia rebaudiana wird nicht nur traditionell von den Einwohnern Südamerikas als Süßungsmittel verwendet, sondern feiert seit einigen Jahrzehnten einen waren Siegeszug in den Industrieländern. Größter Verbraucher von Stevia ist Japan, wo bereits 1954 mit dem Anbau begonnen wurde. Als die japanische Regierung 1969, wegen gesundheitlicher Risiken, den Verkauf von synthetischen Süßstoffen verbot, stieg dort der Verbrauch von Stevia extrem an und hat inzwischen einen Marktanteil von über 40%. Sie finden heute Stevia in japanischen Fertignahrungen, in eingelegten Meeresfrüchten, Süßigkeiten, Kaugummi, Sojasauce, ebenso in Getränken.
Es sind sehr viele wissenschaftliche Studien zu Stevia durchgeführt worden. So wurde unter Anderem der Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, den Blutdruck und die Fruchtbarkeit untersucht. Nach objektiver Sichtung und Beurteilung dieser Unmengen von Daten, können wir heute davon ausgehen, dass Stevia das natürlichste, sicherste und gesündeste Süßungsmittel auf dieser Erde ist. Zudem hat 2004 und 2007 JECFA, eine Arbeitsgruppe der WHO, die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Stevia rebaudiana und den daraus hergestellten Auszügen bestätigt.
Anwendung: Stevia-Blätter können einem Tee oder einer Teemischung zugesetzt werden. Beim Überbrühen gibt Stevia seine Süsse ab. Danach werden die Blätter abgesiebt. Besonders Gesundheitstees können so geschmacklich aufgewertet werden.
Bei vielen Kleinkindern sind die Zähne durch den dauernden Genuss von Zucker-Tees und Säften bereits angegriffen. Es ist erstaunlich, wie einfach und schnell diese Kinder auf Stevia-Süße umgestellt werden können. Hibiskusblüten, Hagebutte, ein wenig Fenchel und Stevia sind nicht nur gesundheitlich wertvoller, als ein gezuckerter Früchte-Tee aus dem Filterbeutel mit synthetischen Aromastoffen, es schmeckt auch tausendmal besser.
Für Kuchen, Gebäck und Süßspeisen kann der geschmacksneutrale Auszug der Pflanze ( Steviolglycoside), ein weißes Pulver mit Erfolg eingesetzt werden. Vorsichtig dosieren!! – Schmecken Sie besser ab. Wenn sie zu viel nehmen, schmeckt ihre Speise bitter.
In allen Rezepten (Koch- und Backbücher für Diabetiker) bei denen ein Süßstoff wie z.B. Aspartam aufgeführt wird, kann statt dessen Stevioglykosid verwendet werden. Leckereien wie Quarkspeisen, Pudding und selbst Gummi-Bärchen lassen sich damit zaubern. Da Zucker zum Gelingen von Biskuitgebäck notwendig ist, muss unser natürlicher Süßstoff hier leider passen.
Nicht nur für jene unter uns, die Zucker meiden wollen, Übergewicht reduzieren, oder denen synthetische Süßstoffe suspekt sind, ist Stevia eine willkommene Alternative. Stevia kann jenen Menschen, die unter Diabetes, Neurodermitis, Zucker- und Sorbitunverträglichkeit oder Mucoviszidose leiden, ein Stück Lebensqualität zurückgeben.
Stevia / Steviolglycoside wurde vom wissenschaftlichen Lebensmittelausschuss der EC nicht als Lebensmittel zugelassen und werden als Novel Food eingestuft. In der Begründung heißt es... „...dass die gegenwärtige Informationslage nicht ausreichend sei, um eine umfassende gesundheitliche Unbedenklichkeit zu garantieren. Vorliegende wissenschaftliche Untersuchungen seien widersprüchlich und/oder entsprechen in ihrer Durchführung keinem derzeitig geltenden Standard.“
Da die Begründung nicht sachlich ausgearbeitet wurde und einige inhaltliche Fehler enthält, wird aus kritischen Kreisen vermutet, dass hier die Süßstoff- und Zuckerindustrie ihren Einfluss geltend gemacht hat, damit sich eine ähnliche Marktsituation wie in Japan nicht in Mitteleuropa wiederholt.
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Dienstag 15 Juni 2010
... wenn man den Drogenabhängigen glaubt. Schön dann, wenn die sich gerade wieder eine Schuss gesetzt haben. Wenn sie Drogen konsumiert haben. In den Pausen dazwischen ... dann wohl eher nicht.
Erinnert mich. Erinnert mich an das Märchen von der "schnellen Energie". Von dem Kick. Von dem Wohlgefühl, das Sie mir schildern dann, wenn Sie Kohlenhydrate gegessen haben.
Auch Heroin wird gelobt als schnelle Energie. Als Kick. Als Wohlgefühl. Jedenfalls von den Süchtigen. Wir kämen ja gar nicht darauf. Denn wir wissen: Heroin zerstört, macht krank.
Und Kohlenhydrate? Die Ursache von Fettsucht, die Ursache von Diabetes, von kaputten Nieren und amputierten Beinen, die Nahrungsquelle aggressiver Krebszellen.
Werden aber gelobt. Kohlenhydrate. Sind wirksam genau bei denen, die abhängig sind. Bei den Carbo-Junkies. Bei denen, die einen respiratorischen Quotienten von 1,0 haben. Um gleich einmal deutlich zu machen, dass wir hier von Wissenschaft sprechen. Von Menschen also, die keinerlei Möglichkeit haben, aus dem Fett Energie zu gewinnen. Und das ist die Mehrheit der Deutschen. Deswegen nämlich sind die übergewichtig. Und werden völlig zu Unrecht von uns Ärzten angeschuldigt, "zu viel zu essen". Oder "zu wenig Sport zu treiben". Oder "zu viel Fett zu essen". Alles nicht richtig. All die Menschen wurden und werden zu Unrecht an den Pranger gestellt.
Menschen mit respiratorischem Quotienten 1,0 (RQ 1,0) haben eben nun einmal nur noch zuckerverbrennende Enzyme. Die fettverbrennenden Enzyme sind "eingeschlafen". Diese Menschen haben keine Chance. Die müssen Kohlenhydrate bekommen, genau so wie Heroin, weil sie eben mehrmals am Tag Unterzucker, also Mangel und Schwäche verspüren. Schnelle Energie ist also Drogenenergie.
Wenn die Menschen clean wären, wenn die einen respiratorischen Quotienten von 0,7 hätten, also Fettenzyme aktiviert hätten, Enzyme, die jederzeit losschlagen können, also Fett verbrennen können, dann könnten die das Fett im Blut, ja immer vorhanden, jederzeit und in Sekundenschnelle als "schnelle Energie" verbrennen.
Kohlenhydrate bedeuten traurige Abhängigkeit. In der Regel. Nur einige wenige Menschen sind fein heraus. Stehen über der ganzen Geschichte. Verstehen gar nicht, wovon ich hier gerade spreche: Die Läufer. Die Sportler. Menschen, die sich bewegen. Die ihre Muskeln anstrengen, täglich, stundenlang. Die nämlich verbrennen die Kohlenhydrate. Für die gehören Kohlenhydrate zur Lebensfreude. Zur bewegten Lebensfreude.
Für den sitzenden Mensch werden Kohlenhydrate zur Droge. Für den sind sie falsch. Den machen sie abhängig.
Also, nach Rehaantrag und Reha: Mehr Eiweiß, Enzyme, Omega-3, hochwertige Fette!
Quelle: http://www.strunz.com/
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Dienstag 01 Juni 2010
Wissen Sie was "Rechtsregulat" ist? Nein? Das sollten Sie aber - es könnte Ihr Leben und Ihre Gesundheit dramatisch verändern. Eins ist klar: Eine gesunde Ernährung ergänzt durch diese Substanz wird Sie nach dem Reha Antrag und der Maßnahme weiter unterstützen. Schauen Sie hier: http://www.kaskadenfermentation.de/Forum/
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Mittwoch 05 Mai 2010
ist ja wirklich etwas Wundersames. Bewirkt verblüffende, oft dramatische Effekte. Öffnet das Türchen in neue Welten ... Zu meiner großen Überraschung haben selbst prominente deutsche Gehirnforscher persönlich noch nicht ein einziges mal meditiert. Wissen gar nicht, worum es hier geht.
Es geht hier um das Höchste, es geht um ... normal.
Wenn Sie den inneren Dialog stoppen, und genau das ist Meditation, sind Sie einfach Sie selbst. Erfahren Sie sich selbst. Oft erstmals. Sie Sind normal. Also der, der Sie wirklich sind. Und all das, was alltäglich auf Sie einströmt, was den inneren Dialog produziert, also Ihre Reaktionen auf die Umwelt, sind nur ... zusätzlicher Stress. Lenkt Sie ab von sich selbst. Wir nennen das leben. Freilich unvermeidlich.
Was Meditation auch und ganz praktisch bewirkt, selbst in kürzester Zeit, lesen wir soeben in der Zeitschrift "Consciousness and Cognition" im März 2010.
Dort hat man Menschen nur 4 Tage meditieren lassen. Jeweils 20 Minuten. Vor einer Prüfung. Und hat nachgewiesen, dass
"die Meditationsgruppe besonders deutliche Leistungssteigerung zeigte bei allen kognitiven Tests, die unter Zeitdruck durchgeführt wurden und somit mit Stress verbunden waren."
Meint Prof. Zeidan, der Leiter der Studie.
Hier wurde meditiert mit geschlossenen Augen, auf dem Rücken liegend und sich einfach auf den Atemfluss konzentrierend. Wir bündeln und verstärken das Ganze durch Konzentration auf ein Wort.
Ihr Leben kennt keine Prüfungen? Sie haben keinen Stress im Alltag? Dann können Sie ja mit diesem Hinweis vielleicht Ihrem studierenden Sohnemann helfen ...
Quelle: http://www.strunz.com/
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Montag 05 April 2010
Kaum guckt man über die Landesgrenzen, geht es auch anders. In Polen. Auch dort gibt es eine Gesundheitsministerin. 53 Jahre, Ärztin. Die trat in der großen Impfdebatte ans Rednerpult und sprach:
"Als Ärztin ist mein oberster Grundsatz, niemandem zu schaden". Deshalb werde Polen sich gegen den Rest Europas stellen: "Wir werden keinen Impfstoff gegen die Schweinegrippe kaufen".
Und sie fragte: "Ist es meine Pflicht, Verträge zu unterschreiben, die im Interesse der Polen liegen oder im Interesse der Pharmakonzerne"?
Mut. In verantwortlicher, für das ganze Land verantwortlicher Position solche Sätze zu prägen, sich gegen den Mainstream zu stellen ... außergewöhnlich.
Hätten Sie, hätte ich in gleicher Situation den gleichen Mut besessen?
Nachzulesen im Spiegel 10/2010.
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Montag 22 März 2010
Quelle: http://www.strunz.com/
Vier Kliniken in Tübingen haben sich zusammengeschlossen. Und haben gezeigt, das depressive ältere Frauen einen erniedrigten BDNF-Spiegel im Blut hätten.
BDNF
Erinnern Sie sich? Hat uns schon Professor Lee, Molekular-Biologe an der Johns Hopkins Universität 2009 erzählt. Dort lesen Sie: "Sowohl Demenz als auch Depression geht mit einem tiefen BDNF-Spiegel einher".
Und jetzt weiß das auch Deutschland. Ganz neu. Und die Abhilfe haben die Tübinger Forscher ebenfalls gefunden: Die Damen wurden 30 Minuten auf dem Fahrradergometer belastet. "Und dann hätte sich der BDNF-Spiegel normalisiert. War also genauso hoch wie bei gesunden, niemals depressiven älteren Frauen".
BDNF ist der Nervenwachstumsfaktor. Der, so die Tübinger Forscher, "für die Depressionsentstehung eine zentrale Rolle spielt" (Zitat).
Jetzt kommt's: Erstmals, so die deutschen Forscher," erstmals konnte damit gezeigt werden, dass Ausdauerbelastung bei depressiven Frauen die Konzentration des Nervenwachstumsfaktors normalisiert und dies eine Ursache der stabilisierenden und stimmungsaufhellenden Wirksamkeit des Ausdauersports bei Menschen mit Depressionen sein kann" (Zitat).
Erstmals? Oh, liebes Deutschland!
PS:
Dieser geheimnisvolle, segensreiche BDNF wird also im Muskel freigesetzt. Im bewegten Muskel. Nur: Zeig! Will sagen: Haben Sie überhaupt einen? Falls Zweifel: Das neue Muskelbüchlein von Dr. Strunz erscheint am 22.03.2010.
Also: faul sein = Rehaantrag stellen!
Laufen / Muskeltraining = Reha Antrag unnötig!
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Freitag 12 März 2010
konnten Sie in "Die Diät" vom hochgeschätzten Dr. Strunz lesen, wirkliche Könner, die durch's Leben walzen und rollen wollen, die mit 150 kg pralle Gesundheit demonstrieren wollen, solche Könner essen nicht einfach große Mengen Fett. Das tun nur Anfänger.
Könner essen Fett + Kohlenhydrate. Das schlägt so richtig an. Denn das Insulin stopft das Fett ja buchstäblich in die Fettzellen und versiegelt diese, wie Sie gelesen haben.
Diesen Vorgang hat man übrigens inzwischen auch an Mäusen studiert (die armen Dinger). Man hat verglichen drei Kostformen:
Zucker + Fett
Eiweiß + Fett
Kalorienreduktion
Und konnte bestätigen, dass der größte Gewichtszuwachs eintrat nach Zucker + Fett. Für forever young-Leser keine Überraschung:
am schlankesten wird man mit Eiweiß + Fett.
Mäuse, die mit Eiweiß + Fett gefüttert wurden, und zwar reichlich, nahmen dennoch weniger zu als Mäuse auf strikt kalorienreduzierter Kost.
Hätten Sie das gewusst? FDH, also weniger essen, lohnt einfach nicht. Man kann sich satt essen und dabei noch schlanker werden. Das Geheimnis heißt
Eiweiß statt Kohlenhydrate.
Dann erübrigt sich vielleicht auch der Rehaantrag!
Die Studie wurde durchgeführt von Prof. L. Madsen, National Institute of Nutrition ...
( Quelle: http://www.strunz.com/ )
Dr. Strunz (Quelle)
Mittwoch 24 Februar 2010
schmerzempfindlich, wie Sie ja hier schon lesen durften. Übergewichtige leiden sehr viel stärker an einer Migräne - auch oft ein Grund einen Reha Antrag zu stellen.
Rheumaempfindlich, wie Sie ja ebenfalls hier schon lesen durften. Denn Fettzellen produzieren Entzündungsstoffe (Cytokine), die ihrerseits die Gelenke entzünden.
Krebsempfindlich, wie Professor M. Karin von der University San Diego betont. Nach Professor Karin (Zitat) "gibt es mittlerweile kaum noch Zweifel daran, dass Übergewicht tatsächlich mit einem erhöhten Krebsrisiko einhergeht. Betroffen sind insbesondere Darm, Bauchspeicheldrüse, Nieren".
... und jetzt auch die Leber. Professor Karin war aufgefallen, dass insbesondere Leberkrebs bei Übergewichtigen besonders häufig auftrat. Und er hat dies am Modell der Maus weiter untersucht. Sein Ergebnis: Jeder Übergewichtige hat eine leichte chronische Entzündung der Leber. Dies geht zurück zum einen auf die verstärkte Fetteinlagerung, zum anderen auf die größere Menge entzündungsfördernder Botenstoffe im Blut.
Und deshalb lösen bei übergewichtigen Tieren bereits geringe Dosen von krebserregenden Chemikalien (die wir Menschen ja täglich essen) Tumorwachstum aus. Bei schlankeren Tieren haben diese geringen schädlichen Chemikalien noch keinen gesundheitsschädigenden Effekt.
Heißt also: Der Übergewichtige lebt gefährlich.
Also: wenn Sie den Rehaantrag vermeiden wollen, heisst es sinnvoll abnehmen. Sprich: kein Zucker, keine einfachen Kohlehydrate, hochwertiges Eiweiß, informationsreiche Nahrung, das richtige Wasser, das richtige Salz und viel, viel basische Nahrung wie Obst, Gemüse und Salat sowie Geheimwaffen wie Gerstengrassaft.
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Samstag 30 Januar 2010
könnte der heilige Gral des 21. Jahrhunderts werden. Könnte uns retten vor der (seit 2001) gefährlichsten Krankheit dieses Globus: dem Übergewicht. Mit all den bekannten Folgen.
Braunes Fett speichert eben dasselbe nicht, sondern verheizt es. Ist eine regelrechte Kiloschmelze.
Erwärmt viele Tiere im Winterschlaf und wärmt uns als Babys am Nacken, den Schultern, den oberen Rücken. Beim Erwachsenen kaum noch nachzuweisen. Leider. Denn braunes Fett könnte unsere Rettung sein: Prof. A. Pfeifer/ Uni Bonn teilt uns trocken mit, dass allein
50 g der braunen Fettzellen binnen eines Jahres 5 kg pulverisieren können. Ohne Diät. Ohne Sport.
Na, das wär's doch. Her mit dem Fett, dem braunen - weg mit Übergewicht und Rehaantrag. Ist leider schwer nachzuweisen. Erst im April 2009 dank PET-CT-Scan hat man "irrige Signale" im Nacken- und Schulterbereich von uns Erwachsenen identifizieren können als hochaktive Fettzellen.
Leider nur Mini-Mengen. Und leider überwiegend schlafend. Inaktiv. Natürlich sucht man jetzt einen Weg, das braune Fett zu aktivieren, es zum Brennen zu bringen. Normale Mediziner haben hier noch keinen Weg gefunden. Molekularbiologen wissen das längst. Nur spricht eben der eine nicht mit dem anderen. Der Wunderstoff heißt DNP. Dinitrophenol. Der aktiviert braunes Fett. Macht - oh Wunder - aber auch normale Fettzellen zu Brennöfchen, indem es kleine Löchlein brennt in die inneren Membranen der Mitochondrien, der Kraftwerke. Und durch diese neu gebrannten Löchlein fließen die Protonen, die normalerweise für die Energieerzeugung benötigt werden einfach ab. Nutzlos. Verpuffen in Wärme. DNP macht praktisch einen Kurzschluss in den Mitochondrien.
Braunes Fett ist 2009 wieder aktuell geworden. Seit man es nachweisen kann. Der Trick mit dem DNP wird noch ein paar Jährchen brauchen. Bis er bekannt wird. Unter normalen Ärzten.
P.S. (natürlich wieder ein P.S.): Würden Sie nicht einnehmen. Macht Sie heiß, lässt Sie schwitzen, macht Sie nervös. Mein praktischer Rat: Laufen Sie lieber.
Quelle: http://www.strunz.com/
by JooForge